Fördert Krafttraining Unbeweglichkeit?

Krafttraining ist grundsätzlich nicht schlecht für die Beweglichkeit, im Gegenteil – es kann sie bei richtiger Ausführung sogar fördern. Es kommt jedoch immer darauf an, wie man trainiert.

Im Krafttraining sollte stets das volle Bewegungsausmaß ausgeschöpft werden, da dies nicht nur die Verlängerung der Muskelfasern fördert, sondern auch die Effizienz des Trainings. Bei einer Bewegung über das volle Ausmaß muss die Muskulatur mehr arbeiten und wird somit stärker belastet.

Durch gezieltes Krafttraining werden Muskeln aufgebaut, die nicht nur die Gelenke stabilisieren, sondern auch deren Bewegungsbereich erweitern können. Viele Kraftübungen, besonders solche, die über die volle Bewegungsamplitude ausgeführt werden, aktivieren nicht nur die Muskeln, sondern auch die Faszien, was dazu beiträgt, die Flexibilität zu fördern.

Die meisten Bewegungseinschränkungen entstehen durch alltägliche Belastungen und nicht durch Krafttraining. Wer zum Beispiel viele Stunden im Job am PC sitzt, wird automatisch in seiner Beweglichkeit eingeschränkt und der Körper passt sich dieser Bewegung an, was zu Verkürzungen in bestimmten Muskelgruppen und Einschränkungen im Bewegungsausmaß führen kann.

Trotzdem ist Krafttraining nicht gleichzusetzen mit regelmäßigen Dehnübungen. Dehnen hat eine andere Wirkung auf die Flexibilität und Mobilität, da es gezielt die Dehnfähigkeit der Muskeln und des Bindegewebes fördert.

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